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5 Schritte zur Kastration der Hündin

Wichtige Frage zum Thema und eine Erfolgsgeschichte: LOVE

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Wann ist das richtige Alter für eine endoskopisch Kastration der Hündin und gibt es Empfehlungen je nach Alter und Hunderasse für einen guten Zeitpunkt? Die Fragen zum Thema Kastration sind komplex und die Antworten vielfältig. Sie haben noch offene Fragen, sie haben viel im Internet zum Thema Kastration gelesen und haben bei Experten Rat gesucht? In diesem Artikel finden Sie Antworten zu wichtigen Fragen sowie Pro und Contra zu vielen Aspekten rund um das Thema Kastration.

Kastration Hündin – Inhaltsverzeichnis

Schritt 1: verbessert eine Kastration das Zusammenleben von Mensch und Hündin?

Eine läufige Hündin verändert ihr Verhalten, setzt Duftstoffe frei und lockt Rüden an. Für den Hundehalter kann das unangenehm sein. Die Kastration beendet die Zyklen der Läufigkeit und verhindert ungewollten Nachwuchs.

Schritt 2: mit welchem Alter kastriert man einen Hund und gibt es rassebedingte Unterschiede?

Fachleute diskutieren das Thema Alter und Kastration sehr kontroversiell.

Die gute Antwort auf die Frage: es gibt nicht nur eine Antwort!

Kastriert man eine Hündin vor dem 6. Lebensmonat, spricht man von einer Frühkastration. Kastriert man Hündinnen noch früher, so besteht das Risiko einer Inkontinenz im Alter, nicht kastrierte Hunde können eitrige Gebärmutterentzündungen oder Brustdrüsenkrebs entwickeln (HOWE, 2015).

Das Tierarzt Team West empfiehlt

Ihre Hündin nicht vor dem 4. besser nach dem 6. Lebensmonat zu kastrieren. Der ideale Zeitpunkt liegt vor der ersten Läufigkeit, der je nach Hunderasse, aber unterschiedlich sein kann:

  • kleine und mittelgroße Rassen zwischen dem 6. und 8. Monat,
  • größere Hunderassen bis zum ersten Lebensjahr;
  • Riesenrassen nach dem ersten Lebensjahr.

 

Eine aktuelle Studie namhafter Autoren hat Empfehlungen für viele Hunderassen  erarbeitet.

Hart et al., 2020 und sein Team haben Entscheidungshilfe, um das richtige Kastrationsalter für 35 Hundrasse erstellt. Für die meisten Rassen ergibt sich ein sinnvolles Fenster zwischen dem 6. Lebensmonat und der ersten Läufigkeit. Aber es gibt auch Rassen, die man später nach dem 1. Lebensjahr, ja manche sogar erst nach dem 2. Lebensjahr kastrieren sollte. Einen Sonderfall stellen die Goldenretriever: weiter unten im Text gehen wir darauf ein!

Golden Retriever haben im Allgemeinen eine Neigung Lymphome und Mastzelltumore zu entwickeln. Kastrierte Hündinnen neigen besonders diese Krebsformen auszubilden. Jede zehnte kastrierte Hündin entwickelt ein Lymphom oder einen Mastzelltumor. Diese Neigung ist besonders bei kastrierten Tieren ausgeprägt. Will man das Risiko für diese beiden Tumore senken, so sollte man den Golden Retriever nicht kastrieren oder wenn sie kastriert ist, Lymphknoten und „Hautdippel“ sorgsam beobachten und die Hündin regelmäßig dem Tierarzt zur Vorsorgeuntersuchung vorstellen.

Schritt 3 – Endoskopische Kastration contra Standardchirurgie.

Die Vorteile von LOVE: die bessere Kastration.

Was ist LOVE und welche Kastrationsmethode, welche Technik ist die bessere? Für die Hündin kennen wir zwei Operationstechniken für die chirurgische Entfernung der Eierstöcke: die moderne endoskopische Methode und die herkömmliche Standardoperation.

Das Tierarzt Team West empfiehlt

Die laparoskopische Kastration LOVE erlaubt einen schmerzarmen und gewebeschonenden Eingriff und ermöglicht eine komplikationslose und rasche Rekonvaleszens.

Geschlechtsorgane der Hündin

Die Geschechtsorgane der Hündin 1 Scheide, 2 Gebärmutterhals, 3 Gebärmutter, 4 Eileiter, 5 Eierstock, 6 Becken

Was entfernt der Chirurg bei einer Kastration?

Je nach Technik entnimmt er den Eierstock (Ovariektomie) oder bei der Standardmethode eventuell auch die Gebärmutter (Ovariohysterektomie). Bei jüngeren Tieren entfernen wir jedenfalls das Ovar und empfehlen dafür die endoskopische Technik. Bei Hündinnen, die erst im späteren Alter (ab dem 5. Lebensjahr) operiert werden, entfernen wir Uterus, Salpinx und Ovar zur Gänze. Wer besser die Methoden unterscheiden und sich einen Überblick über Studien und den aktuellen Erkenntnisstand zu Desexing verschaffen möchte, den verweise ich auf URFER u. KAEBERLEIN, 2019.

Laparoskopie

Die Laparoskopie, auch bekannt als minimal invasive Chirurgie, ist eine Technik, die den Zugang zur Bauch- u.a. Körperhöhlen mit kleinen Einschnitten ermöglicht (ca. 3 cm). Über die kleine Wundöffnung kann man einen optischen Stab und das chirurgische Besteck einführen. An der endoskopischen Optik wird eine Kamera angebracht und das Signal an einen Bildschirm übertragen. Laparoskopie ist eine sichere Operationsmethode, weil die Kamera das Operationsfeld optisch vergrößert und so eine gute Übersicht begünstigt, die einen geringer Zug auf die inneren Organe bedingen. Aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse belegen, dass Laparoskopie gleichbedeuten ist mit geringerem Trauma und weniger Schmerzen (Goethem et al., 2006).

Die LOVE Kastration

Endoskopische Kastration der Hündin mit der Koagulationszange wird das Eierstockband und das Blutgefäß ligiert

Endoskopische Kastration der Hündin: mit der Koagulationszange wird das sanft angezogene Eierstockband gewebeschonend koaguliert. Mit Hilfe einer Kamera wird das Innere der Bauchhöhle an einen Bildschirm projiziert.

LOVE steht für Laparoskopische OVarektomiE, einer minimalinvasiven chirurgischen Technik, um Haustiere zu kastrieren. Sie ist eine schmerzarme Alternative zur Standardmethode. Drei kleine Wundöffnungen in der Bauchwand erlauben es, das laparoskopische Besteck einzuführen. Dank einer guten Optik kann der Chirurg den Eierstock einwandfrei darstellen. Er kann das Eierstockband mit geringem Zug kauterisieren, den Eierstock schonend abtrennen und vermeidet damit, dass Eierstockgewebe unabsichtlich abgetrennt wird und im Bauchraum zurückbleibt. Die Gebärmutter bleibt an Ort und Stelle, sie wird nicht entfernt und somit auch nicht traumatisiert. Das Wohlbefinden steigt (65 % weniger Operationsschmerz), die notwendige Erholungs- und Ruhephase nach der Operation (Aktivitätsverbot 2-3 Tage) verkürzt sich.

Die Standardmethode und die LOVE-Kastration: der Vergleich

Die Hündin liegt in Rückenlage und der Chirurg eröffnet bei der Kastration mit der Standardmethode mit einem 10 bis 20 cm langen Schnitt die Bauchhöhle. Er kann unter direkter Sicht die Gebärmutter und den Eierstock aufsuchen, aus der Bauchhöhle heben und anschließend abbinden und entfernen (Urfer and Kaeberlein, 2019). Der endoskopische Chirurg schneidet bei der Hündin drei Löcher in die Bauchdecke. Über diese Öffnungen führt er das chirurgische wie auch das optische Besteck ein. Mithilfe einer endoskopischen Optik sucht er den Eierstock auf, stellt diesen dar und entfernt ihn mit chirurgischem Besteck. Im Anschluss verschließt er die drei kleinen Löcher.

LOVE: die Vorteile

Soll ich meine Hündin konventionell oder endoskopisch kastrieren lassen?

Wichtig! Das Team Tierarzt Wien West empfiehlt: bei Hündinnen unter 8 Kilogramm sowie bei brachycephalen Hunderassen unter 15 kg empfehlen wir Ihnen die Standardmethode als Kastrationsart Ihrer Hündin. Weiters raten wir bei Hündinnen von einer hormonellen Kastration ab. Wohl wird der Läufigkeitszyklus unterdrückt, gleichzeitig steigt dadurch das Risiko einer Gebärmutterentzündung.

  • kleinere Bauchschnitte
  • deutlicheres Wohlbefinden
  • bessere Rekonvaleszenz
  • 2 bis 3 Tage Ruhe und Leinenzwang
  • nicht geeignet bei kleinen Hunderassen unter 6 kg
  • Bauchraum wird mit Co2 gefüllt (kann die Atmung während der Narkose erschweren)
  • Risiko bei Übergewicht
  • nicht empfohlen bei brachycephalen Hunderassen unter 15 kg
  • bewährte Methode
  • größerer Bauchschnitt
  • durch starken Zug auf Eierstock und Gebärmutter entstehen Schmerzen
  • eventuelle Inkontinenz bei Frühkastration
  • 7 bis 10 Tage Aktivitätsverbot

Schritt 4: Ist das Team Tierklinik Wien West erfahren genug?

„Sind Sie erfahren genug? Wie viele Hunde haben Sie schon kastriert?“ Wenn ich auf diese Frage antworte, so fällt mir kein Zacken aus der Krone. In die Tierarztpraxis Wien West kommen Patienten aus Wien und Niederösterreich zur laparoskopischen Kastration. In den letzten Jahren habe ich mehrere Dutzende Hündinnen mit LOVE kastriert. Wenn Sie über die Stärke unseres Teams nachdenken, zählen Sie neben meinem chirurgischen Können, auch das Teamvermögen bei Chirurgie und Narkose. Bei einem chirurgischen Eingriff assistiert eine Narkoseassistentin. Dies ermöglicht Chirurgie und Narkose auf einem hohen Niveau.

Schritt 5: was kostet die Kastration?

Die Kosten einer Kastration setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen: das Gewicht der Hündin für die Narkose und die gewählten Kastrationsmethode: LOVE oder konventionelle Kastration. In unserem Kastrationsrechner können Sie den aktuellen Preis selbst berechnen.

Hund sitzt am Untersuchungstisch. Helferin hält den Patienten.

Hund sitzt entspannt am Untersuchungstisch.

Fakten rund um die Kastration der Hündin: die FAQs

Kastration oder Sterilisation?

Im Zusammenhang mit dem Thema Kastration werden unterschiedliche Begriffe verwendet. Ich habe Ihnen einen Überblick über die wichtigsten zusammengestellt (Urfer and Kaeberlein, 2019).

Häufig gestellte Fragen

Ist es für den Hund gefährlich die Gebärmutter nicht zu entfernen?

Warum wird anderswo die Gebärmutter entfernt? Wie gefährlich ist es für die Hündin den Uterus zu entfernen?
Viele Tierärzte entfernen bei der Kastration Eierstock, Eileiter und auch die Gebärmutter. Es gibt keinen fachlichen Grund, bei einer jungen Hündin eine Totaloperation der weiblichen Geschlechtsorgane durchzuführen. „Die Gebärmutter wird entfernt, um späte gynäkologische Probleme bei der Hündin zu meiden“ so lautet ein häufig gehörtes Argument. Bei der Ovarektomie wird nur der Eierstock entfernt und viele Publikationen zum Thema haben auf die Vorteile hingewiesen (Goethem et al., 2006; Pennington, 2020): mehr Wohlbefinden, weniger Komplikationen, kürzere Narkosezeiten.

Kastrationsrechner

Kann meine Hündin eine Pyometra (eitrige Gebärmutterentzündung) entwickeln, wenn bei der Kastration die Gebärmutter nicht entfernt wird?

Die Pyometra entsteht oft durch eine hormonelle Entgleisung. Progesteron spielt dabei eine entscheidende Rolle. Progesteron wird im Eierstock produziert. Wenn nun der Eierstock entfernt wird (Ovarektomie), dann fehlt der Quell des Hormons. Mit einer endoskopischen Kastration erreichen Sie dieses Ziel. Sie verhindert das Entstehen einer eitrigen Gebärmutterentzündung (Pyometra), einer lebensgefährlichen, bakteriellen Infektion. Die wichtigsten Symptome sind fehlender Appetit, extremes Durstgefühl, Erbrechen, vermindertes Allgemeinverhalten und ev. Scheidenausfluss (Goericke-Pesch et al., 2018). Bei einer Pyometra ist eine Notfalloperation notwendig, um das Leben des Tieres zu retten. Eine zeitgerechte Kastration mit LOVE erspart dem Tier viel Leid und trägt zum Wohlbefinden bei.

Bei der Ovarektomie wird der Uterus nicht entfernt. Kann daraus noch ein Uteruskrebs entstehen?

Gebärmutterkrebs ist beim Hund ein seltener Tumor. 0,03% aller Tumore beim Hund sind im Uterus zu finden. Davon sind 90% gutartig und 10% maligne. Die 0,003% an Vorkommen von bösartigen Krebsformen muss man der Komplikationsrate der Ovariohysterektomie entgegensetzen: Schmerzen und Blutungen. Weiters muss man bedenken, dass Gebärmutterkrebs stark durch Geschlechtshormonen bedingt ist. Da bei der Kastration die Eierstöcke entfernt werden, kommt die Hormonquelle abhanden. Insgesamt kann man sagen, dass kastrierte Hündinnen mit und ohne Gebärmutter ein ähnlich kleines Risiko für Gebärmutterkrebs haben (Pennington, 2020).

LOVE kann mehr als „nur eine kleine Operationswunde“

Viele Tierärzte meinen: “Meine Hautschnitt ist so klein, dass dieser nicht größer ist, als die Summe der drei Schnittlängen bei der LOVE Kastration.“ Hinsichtlich der Schnittlänge mag er/sie recht haben. Was nicht bedacht wird ist:

Die Anatomie der Hündin zeigt uns, dass sich der Eierstock im vorderen Bereich der Bauchhöhle unter den Rippen befindet, der Gebärmutterhals am anderen Ende der Bauchhöhle. Entwickelt man alle drei Organe über ein kleines Loch, dann geht das, wenn man einen sehr starken Zug auf diese Organe ausübt. Dies kann auch Tage nach der Operation noch starke Schmerzen hervorrufen. Auch ungewollte Blutungen sind nicht ganz auszuschließen. Kleine Wundöffnungen sind nicht das Hauptargument für die Laparoskopie. Der Schmerz, der durch übermäßigen Zug auf Eierstockband und Gebärmutter entsteht, kann noch Tage nach der Operation das Wohlbefinden der Hündin beeinträchtigen.
Operiert man bei der Standardkastration mit einem kleinen Loch, so muss man zwangsläufig einen Teil der Operation im Blindflug durchführen. Mit dem Haken wird blind nach Eierstock und Gebärmutter gesucht. An der Bauchunterseite wird ein 10 cm Schnitt angebracht. Der Chirurg fischt blind mit Hilfe eines Hakens nach dem Eierstockband und zieht diesen dann aus der Körperhöhle. Das Team Tierarzt Wien West empfiehlt bei Hunderassen ab 8 kg Körpergewicht eine Kastration mit LOVE.
Sollte sich die Hündin die Nähte selbst entfernen, so sind Tiere mit drei kleinen Wunden weniger gefährdet als solche mit einem größeren Schnitt. Kommt es bei einer großen Bauchwunde zu einem Auseinanderweichen der Wundränder, so kann der Darm im wörtlichen Sinne aus der Bauchhöhle fallen. Mit allen Konsequenzen!

 

Dauert LOVE nicht länger?

„Mein Tierarzt ist mit der Standardkastrationsmethode so schnell, dass es die längere Narkose, die man für die laparoskopische Kastration veranschlagen muss, nicht wert ist.

Die Kastration ist der häufigste chirurgische Eingriff in den Tierarztpraxen und viele Tierärzte beherrschen die Operationstechnik sehr gut. Ist eine schnelle Operationstechnik zwangsläufig auch die bessere Methode?

Wandel in Medizin und Veterinärmedizin verändert Können und Verständnis und wir verstehen heute besser, dass eine „Speed“-Operationstechnik nicht unbedingt zu geringeren Schmerzen führt. Längere Narkosezeiten führen in der Heilungsphase zu einem rascheren Wohlbefinden. Wenn ein unbedachter Tierarzt stark am Eierstock anzieht, kann die Hündin wegen der starken Schmerzen aus der Narkose erwachen. Dieser Tatsache sind sich viele Tierärzte bewusst, weshalb sie vor dem „Zug am Eierstockband“ das Narkoseniveau vertiefen. Ist eine tiefere schmerzbedingte Narkose nicht das größere Risiko als die einer längeren Narkosezeit?

Wie groß ist das Risiko bei LOVE?

Mein Tierarzt behauptet, dass bei einer großen Anzahl von laparoskopischen Fällen die endoskopische Chirurgie wegen der vielen Komplikationen in eine konventionelle umgewandelt werden muss. Sollte man da nicht dieses Risiko meiden und sofort konventionell kastrieren?
Ein seltenes Ereignis: eine nicht zu stillende Blutung ist ein Grund, die endoskopische Methode abzubrechen, die Bauchhöhle zu eröffnen und unter Sicht die Blutung zu suchen und zu stillen. Kommt dies oft vor? Nein!

Braucht mein Hund nach der Operation einen Plastikhalskragen?

Zumeist nicht. Durch den geringeren Wundschmerz sind die Hündinnen weniger an den Wunden interessiert. Sollte Ihr Hund stark an der Naht schlecken, so können sich auch kleine Hautwunden entzünden. Diese müssen antibiotisch behandelt und gegebenenfalls noch einmal operiert werden. Wunden heilen unabhängig von der Größe nach 7 Tagen. Ihr Hund braucht gegebenenfalls für diesen Zeitraum einen Halskragen.

Wie lange muss ich meine Hündin nach der Kastration schonen?

Wie lange muss meinen Zappelphilipp ruhig halten?

  • Ein großer Vorteil der LOVE Kastration. Bewegen Sie Ihren Hund zwei bis drei Tagen weniger und führen Sie ihn an der Leine: dies ist nach der Operation genug Schonzeit.
  • Auf ein Bad im kühlen Nass sollte Ihr Hund für 7 bis 10 Tage verzichten. Die Wundheilung darf in den ersten Tagen durch möglicherweise mit Bakterien verschmutztes Wasser nicht gestört werden.
  • Das Risiko eines Wundbruches, einer Hernie, ist bei der laparoskopischen Kastration gering.
Wird mein Hund nach der Kastration dick?

Studien weisen darauf hin, dass sowohl Hündin als auch Rüde in einem höheren Prozentsatz zu Übergewicht neigen. Was tun?
Der Schlüssel zum Erfolg: achten Sie von Anfang an auf eine ausgeglichene und gesunde Ernährung und vor allem lernen Sie, die notwendigen Futtermengen richtig einzuschätzen. Füttern Sie Ihren Hund ausgewogen und bewegen Sie ihn regelmäßig an der frischen Luft. Andere wichtige Faktoren, die das Körpergewicht beeinflussen, sind Alter und die Hormone. Im Alter kann der Hormonhaushalt gestört sein.

Schützt die Kastration vor Brustdrüsenkrebs?

Ja, kastrierte Hündinnen haben ein deutlich reduziertes Risiko. Sie erkranken weniger häufig an Brustdrüsenkrebs.
Was sagen uns die wissenschaftlichen Studien? Eine Kastration bietet für Hündinnen, die vor der ersten Läufigkeit operiert werden, einen guten Schutz. Selbst wenn die Hündin vor ihrem 30. Lebensmonat kastriert wird, kann sich dieser Schutz noch einstellen.

Unser Tipp: LOVE

LOVE als Kastrationsmethode schont die Gebärmutter, steigert das Wohlbefinden während und nach der Operation und führt zu einer raschen Rekonvaleszenz. Ein guter Zeitpunkt für eine Kastration ist nach dem 6. Monat und vor der ersten Läufigkeit.

Schritt für Schritt LOVE abgebildet: die endoskopische Kastration der Hündin

Wußten Sie schon, dass...

  • Für viele Hunderassen gibt es spezifische Altersempfehlungen für eine Kastration.
  • Das Team Tierarzt Wien West empfiehlt die Ovarektomie. Das alleinige Entfernen des Eierstocks ermöglicht eine Gewebeschonende Operation, weniger Schmerzen und eine kürzere Erholungsphase.
  • LOVE ist eine minimalinvasive chirurgische Technik, um Hündinnen zu kastrieren.
Die Glasfaseroptik wird über einen Trochar in die Bauchhöhle eingeführt.

Der Chirurg führt den Glasfaserstab in die Bauchhöhle ein.

Wieviel kostet eine Kastration?

Wählen Sie eine Tierart:
Süsser Hund blickt in die Kammera. Er hat die Kastration gut überstanden.

Hund

Katze

Kaninchen

Meerschweinchen

Frettchen

Nager

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie auch gerne persönlich!

Dr. Maurizio Colcuc

Dr. Maurizio Colcuc

Fachtierarzt für Dermatologie

Modernste Vorsorge mit Feingefühl

Ein Motto eine Verpflichtung

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